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C Die Geschäftsordnung

 Art.1

a Die internationale altkatholische Bischofskonferenz (IBK) trifft ihre Entscheidungen in Vollsitzungen. Zur Erfüllung ihrer übrigen Aufgaben sowie zur Vorbereitung ihrer Entscheidungen kann sie sich ihrer Organe oder durch Beschluss eingesetzter besonderer Kommissionen bedienen.
b Organe sind der Präsident, der Sekretär, der Quästor sowie ein Assessor, die zusammen das Büro der IBK bilden.
c Präsident der IBK ist der Erzbischof von Utrecht. Ihn vertritt im Verhinderungsfall ein von ihm genanntes Mitglied, hat er ein solches nicht ernannt, das dienstälteste Mitglied des Büros.
d Die IBK wählt Sekretär, Quästor und Assessor aus ihren Mitgliedern auf eine Amtsdauer von sechs Jahren.

Art.2

a Die IBK tritt mindestens einmal jährlich zu einer Vollsitzung zusammen. Darüber hinaus kann das Büro zu weiteren Vollsitzungen einberufen; dies muss geschehen, wenn dies mindestens zwei Mitglieder der IBK (aus verschiedenen Nationalkirchen) schriftlich unter Angabe der Gründe verlangen.
b Das Protokoll der Vollsitzungen führt der Inhaber der Informations- und Kommunikationsstelle der IBK. Es wird in deutscher Sprache abgefasst und davon eine englische, von der IBK genehmigte Übersetzung hergestellt. Das Protokoll ist innerhalb dreier Monate nach Ende der Sitzung an alle Mitglieder zu versenden, nachdem der Präsident und der Protokollführer die deutschsprachige Fassung durch ihre Unterschrift beglaubigt haben.

Art.3

Jedes Mitglied der IBK ist berechtigt, zu den Vollsitzungen oder Sitzungen besonderer Kommissionen höchstens zwei Personen als Fachberater oder Übersetzer auf eigene Kosten beizuziehen. Darüber hinaus kann die IBK Fachberater und Übersetzer beiziehen.

Art.4

a Das Büro der IBK unterstützt den Präsidenten, erledigt die Organisations- und Verwaltungsarbeit der Konferenz und bereitet die Sitzungen der Konferenz und ihrer Kommissionen vor.
b Das Büro führt eine offizielle Liste der Bischöfe, die der Utrechter Union angehören, und über deren Kirchen.
c Das Büro führt ebenfalls eine Liste derjenigen Kirchen, denen bei Erledigung und Neubesetzung eines bischöflichen Stuhles der Utrechter Union Anzeige gemacht werden soll.
d Das Büro überwacht die Arbeit der Informations- und Kommunikationsstelle.

Art.5

Das Büro der IBK bestimmt, wenn möglich nach Anhören der Mitglieder, Ort und Zeit der Versammlung. Die Einladungen erlässt der Sekretär unter gleichzeitiger Angabe der Tagungsordnung sowie unter Beifügung der etwa erforderlichen Unterlagen. Einzuladen sind alle Mitglieder; im Falle der Sedisvakanz ist die Einladung der zuständigen kirchlichen Stelle zuzusenden. Die Einladungsfrist soll vier Monate betragen; in Dringlichkeitsfällen kann das Büro von der Einhaltung der Frist absehen.

Art.6

Die Verhandlungen der IBK, des Büros und ihrer Kommissionen sind insoweit vertraulich, als Vertraulichkeit vereinbart wurde. Beschlüsse und alles, was zur notwendigen Partizipation der Orts- und Nationalkirchen an Entscheidungsfindungen beiträgt, sind, mit Beizug der Informations- und Kommunikationsstelle der IBK, auf geeignete Weise zu veröffentlichen.

Art.7

Jede Mitgliedskirche der Utrechter Union zahlt einen jährlichen Beitrag zur Deckung der laufenden Ausgaben der IBK. Der Quästor arbeitet einen Voranschlag aus, der die Kosten der Vollsitzungen, des Büros, der Informations- und Kommunikationsstelle, der besonderen Kommissionen, der von der IBK beizuziehenden Fachberater und Übersetzer sowie die sich aus Aufträgen der IBK ergebenden Reisekosten umfasst und einen Reservefonds für unvorhergesehene Ausgaben umfassen soll. Die Höhe des von einer Mitgliedskirche zu zahlenden Beitrages setzt die IBK unter angemessener Berücksichtigung der finanziellen Leistungsfähigkeit der betreffenden Kirche so fest, dass die im Voranschlag enthaltenen Ausgaben gedeckt werden können.

 

 

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