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Satzung des 'Internationalen Missionsfonds der IBK'

Artikel 1

Die Stiftung führt den Namen ‚Internationaler Missionsfonds der IBK‘ und hat ihren Sitz in Amersfoort.

 

Artikel 2

Zweck der Stiftung ist:

a. die Verkündigung des Glaubens der Kirchen der Utrechter Union in Gebieten ausserhalb der Jurisdiktion der Mitgliedskirchen der Utrechter Union finanziell zu unterstützen;

  1. b. die Arbeit der Utrechter Union und der IBK im weitesten Sinn zu ermöglichen und zu unterstützen.

 

Artikel 3

1.         Die Stiftung sucht diesen Zweck zu erfüllen mittels:

            a. der Verwaltung der ihr anvertrauten Mittel finanzieller und anderer Art;

            b. der Unterstützung gemäss den Beschlüssen und Richtlinien der IBK;

            c. aller anderen gesetzlichen Mittel, und aller übrigen Massnahmen, die vom Vorstand in               Übereinstimmung mit der IBK bestimmt werden.

 

2.         Die Stiftung verfügt über folgende Geldmittel:

            a. die Geldmittel des Fonds ‚Mission de France‘;

            b. die Geldmittel des ‚Van Kleef Fonds‘;

            c. den Ertrag vom Verkauf der der Kirche gehörenden Immobilien in Paris;

            d. weitere Einnahmen und Gelder.

 

Artikel 4

1.         Ein Vorstand von mindestens drei und höchstens fünf Mitgliedern verwaltet die Stiftung.

2.         Die Anzahl der Vorstandsmitglieder bestimmt die IBK.

3.         Der Erzbischof von Utrecht ist von Amtes wegen Mitglied und Vorsitzender.

4.         Die weiteren Mitglieder ernennt die IBK. Die Amtsperiode umfasst sechs Jahre, nach denen die Mitglieder aufs Neue ernannt werden können.

5.         Der Vorstand bestimmt, wer die Ämter von Schriftführer und Kassenführer bekleiden soll.

 

Artikel 5

1.         der Vorstand tagt mindestens einmal im Jahr.

Auf Antrag des Vorsitzenden, oder mindestens zweier anderer Vorstandsmitglieder, beruft der Schriftführer eine Extrasitzung ein.

2.         Jedes Vorstandsmitglied hat das Recht Anträge zu stellen.

Wenn die Satzung nichts anderes bestimmt, werden Entscheidungen mit einfacher Mehrheit getroffen; bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.

 

Artikel 6

Der Vorstand ist berechtigt, Verträge über den Erwerb, die Veräusserung und Belastung von registerpflichtigen Sachen und Rechten zu schliessen und Verträge zu schliessen, durch die sich die Stiftung als Bürge oder als Gesamtschuldner verpflichtet, für einen Dritten einsteht oder sich zur Sicherheitsleistung für die Schuld eines anderen verpflichtet.

 

Artikel 7

1.         Der Vorsitzende und der Schriftführer vertreten die Stiftung gemeinsam gerichtlich und aussergerichtlich.

2.         Der Vorsitzende ist beauftragt, die allgemeinen Belange der Stiftung zu vertreten und den Sitzungen vorzustehen. Falls der Vorsitzende abwesend ist, beauftragt der Vorstand ein anderes Mitglied mit dem Vorsitz.

3.         Alle von der Stiftung ausgehenden offiziellen Schriftstücke werden von ihm und dem Schriftführer unterschrieben, es sei denn, dass in bestimmten Fällen anderes verlangt wird oder anderes beschlossen worden ist.

 

Artikel 8

Der Schriftführer ist beauftragt:

            a. das Sitzungsprotokoll zu führen, wie auch ein Verzeichnis der besprochenen Traktanden;

            b. in der nächsten Sitzung die seit der vorigen Sitzung eingegangene Post vorzulegen;

            c. die Korrespondenz der Stiftung zu führen;

    d. die eingegangene Korrespondenz, sowie Kopien der ausgehenden Korrespondenz zu ordnen und zu  

    bewahren;

            e. zu Extrasitzungen, gemäss  Artikel 5, einzuberufen.

 

Artikel 9

1.         Der Kassenführer ist mit der Verwaltung und Administration der Geldmittel und der Wertpapiere der Stiftung beauftragt.

2.         Der Kassenführer ist befugt, im Namen der Stiftung Beträge bis und mit € 5.000 zu quittieren. Transaktionen über diesen Betrag hinaus erfordern die Mitwirkung eines anderen Vorstandsmitglieds.

 

Artikel 10

1.         Der Vorstand ist jederzeit befugt sich des Vorhandenseins der Geldmittel und Wertpapiere der Stiftung zu vergewissern, wozu der Kassenführer jede gewünschte Mitwirkung gewährt.

2.         Der Kassenführer besorgt die Auszahlungen, die sich aus den Beschlüssen des Vorstands ergeben. Des Weiteren sorgt er dafür, dass der Ertrag der Anlagen rechtzeitig eingezogen wird, und alle Änderungen in Bezug auf die Geldmittel und Wertpapiere der Stiftung chronologisch und systematisch verzeichnet werden.

 

Artikel 11

1.         Der Schriftführer berichtet der IBK auf den 31. Januar eines jeden Kalenderjahres über die Tätigkeit der Stiftung.

2.         Der Kassenführer erstellt für die IBK ebenfalls auf den 31. Januar eines jeden Kalenderjahres einen Jahresbericht, der vom Vorstand genehmigt worden ist. Dieser Bericht enthält eine Aufstellung der Geldmittel aus jeder der Mitgliedskirchen der Utrechter Union.

 

Amersfoort und Bern 10. Juni 2011

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